Buchrezension zu

„Kreativ fotografieren: Digitalfotografie verständlich erklärt“ [Kindle Edition] von Markus Wäger

Dieses Buch ist, um es vorweg zu nehmen, kein Handbuch für eine Kamera. In diesem Buch möchte der Autor dem Leser das Kreative fotografieren, bzw. die Möglichkeiten zur Kreativität beim fotografieren vermitteln. Nach einer kurzen Einführung in die Fotografie erklärt Markus Wäger in vier Schritten, wie man mittels Perspektive, Schärfe, Belichtung und Komposition ein Bild gestalten kann und belegt dies anschaulich durch reichliche Fotos und liebevoll gestaltete Zeichnungen. Deutlich wird in diesem Buch der Unterschied zwischen dem üblichen Knipsen und dem Fotografieren dargestellt und man merkt, der Autor weiß wovon er schreibt. Am Ende des Buches wird das Thema digitale Dunkelkammer behandelt, wobei die Grundlagen von der Entwicklung bis zur Software aufgezeigt werden.
Das Buch überzeugt durch die verständlichen Erklärungen und auf 240 Seiten wird dem Leser anschaulich das Wissen des Autors vermittelt.
Die Kindle Edition hat zudem den Vorteil mittels Links auf die entsprechenden Seiten zu springen und bei bestimmten Begriffen die entsprechende Definition anzuzeigen.

Alles in allem bin ich sehr überzeugt von diesem Werk und kann es uneingeschränkt empfehlen.

 

 

Send to Kindle for Mac

Ja, eine neue Mac-App ist da. Send to Kindle von Amazon.

Dieses kleine kostenlose Programm wird nach der PC-Version nun auch als Mac-Version angeboten. Ich habe es geladen und ausprobiert.

Vorweg eines: ich muß jetzt meine PDFs nicht mehr per eMail an mein Kindle senden!

Als erstes muß man auf Google nach Send to Kindle suchen. Man findet Send to Kindle für PC, das ist der richtige Link. Mac-User haben auch gleich das richtige Menü.

 

 

 

 

Nach dem Download installiert man das Programm wie gewohnt und nach dem Start dessen gibt man noch seine Amazon Login Daten ein, fertig. Das Programm gibt es leider nur in englisch, aber es ist einfach aufgebaut und erklärt sich eigentlich von selbst und ist dadurch auch von jedem ausführbar.

Bevor man loslegt sollte man jedoch erst in den Options das Häkchen bei „Convert PDF Dokuments to Kindle format“ setzen. Dieses hat zur Folge, daß ich nicht nur ein einfaches PDF mit all seinen Nachteilen auf dem Kindle habe sondern ein vollwertiges eBook. Wenn ich schreibe Nachteile bei PDF, dann meine ich, daß ich nicht die Schriftgröße verändern kann. Beim vergrößern wird eigentlich nur ein Ausschnitt gezeigt.

Los geht’s. Man öffnet das Programm und zieht einfach eine PDF auf den Pfeil.

Anschließend wählt man sein Kindle oder ein anderes angemeldetes Gerät mit der Kindle-App aus. Ich habe das „Archivieren in meine Kindle Bibliothek“ aktiviert, somit habe ich jederzeit Zugriff auf meine Dateien, wenn ich zum Beispiel mal mit dem iPad unterwegs bin, meinen Kindle aber nicht dabei hab.

Mit einem Klick auf Send beginnt der Upload. Je nach Größe des Dokumentes und nach Datenverbindung kann das ganze schon etwas dauern.

 

Achtung, die Größe der Datei ist auf 50 MB limitiert, dann geht es nicht.

Ist der Upload beendet bestätigt man den Hinweis mit OK und das Programm wird beendet. Anschließend synchronisiert man seinen Kindle und hat seine PDFs als eBook vorliegen.

Wenn man feststellt, daß das Inhaltsverzeichnis nur als einfacher Text vorliegt und man nicht mittels Links auf die jeweiligen Seiten springen kann, dann liegt das an dem jeweiligen PDF und nicht am Konvertieren. Bei meinen Tests habe ich Bücher mit und ohne aktivem Inhaltsverzeichnis erhalten.

Folgende Dateiformate werden von „Send to Kindle“ unterstützt:

  • Microsoft Word (.DOC)
  • Microsoft Word (.DOCX)
  • TXT (.TXT)
  • RTF (.RTF)
  • JPEG (.JPEG, .JPG)
  • GIF (.GIF)
  • PNG (.PNG)
  • BMP (.BMP)
  • PDF (.PDF)

Send to Kindle for Mac ist kompatibel mit Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) oder 10.7 (Lion).

Beim übertragen der konvertierten Dateien auf ein Kindle mittels Wisphernet (bei den 3G Modellen) können Kosten anfallen, bei der Übertragung per WiFi kostet es jedoch nichts.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Programm. Es ist einfach zu bedienen und macht was es soll, schnell, einfach und kostenlos.

 

Kindle


Vor knapp 5 Monaten habe ich mir einen Kindle Keyboard WiFi gegönnt.

Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, es aber dann immer wieder vor mir her geschoben. Eigentlich brauche ich dieses Gerät nicht, ich lese nämlich nicht, das heißt im herkömmlichen Sinn lese ich nicht, denn ich lese nur Fachliteratur.

Also habe ich mich Ende letzten Jahres mit dem Kindle mal näher befasst und mich auf der Homepage von Amazon.de umgesehen.

Ich wußte, daß es zwei verschiedene Varianten des Kindle gab und diese nur mit einem englischen Menü. Ich hab nie Englisch gelernt und somit hatte es für mich auch keinen Sinn – so hab ich gedacht.

Im Herbst 2011 kam ein neues Gerät auf den Markt mit deutschen Menü. Prima, dachte ich, sehe ich mir mal an.

Der Kindle 3, also der „alte“ bot für mich eine Tastatur, 4GB Speicher, die Möglichkeit zur Wiedergabe von Audio und eine lange Akkulaufzeit von 2 Monaten, allerdings nur ein englisches Menü. Dieses Gerät gibt es als reines WiFi-Gerät und als 3G-Version.

Die neue Version dagegen hat zwar ein deutsches Menü, aber nur 2GB Speicher, nur einen Monat Akkulaufzeit, keine Tastatur und keine Möglichkeit der Audioausgabe.

99 € für den neuen Kindle waren gegenüber den 119 € bzw. 159 € der beiden anderen Versionen mit zu bedenken, die Größe des Display ist jedoch mit 6 Zoll bei allen Modellen gleich. Der Gewichtsunterschied liegt bei maximal 77 g.

Ich habe lange überlegt ob ich 3G benötige. Da ich in Deutschland aber nicht die Möglichkeit habe über das sogenannte Whispernet im Internet zu surfen sondern nur bei Amazon einzukaufen, habe ich es nicht weiter in Erwägung gezogen.

Also ich habe mich für das Kindle Keyboard WiFi entschieden. Mehr Speicher, mehr Akkulaufzeit, mehrere Möglichkeiten mit Audio. Und das englische Menü ist gar nicht so schlimm, die meisten Begriffe sind doch bekannt und schon irgendwie eingedeutscht.

Als erstes habe ich mir „Das inoffizielle Handbuch“ von Matthias Matting gekauft. Ein Klick und schon ist es da, das Buch. Allerdings hatte ich den Kindle zu der Zeit noch nicht. Kein Problem, die Kindle App. für das iPad kann ich nur empfehlen. In diesem Buch habe ich viel Wissenswertes über den Kindle und dessen Benutzung erfahren. So zB. auch, daß ich ein vorhandenes PDF über meine Kindle Mail auf mein Gerät schicken kann. Eine Kindle Mail-Adresse bekomme ich mit meinem Kindle. Was noch besser ist – ich kann mir diese PDF von Amazon als eBook konvertieren lassen, so daß ich nicht, wie es bei PDF üblich ist, über die Lupenfunktion einen Ausschnitt des PDF ansehe, sondern ein richtiges eBook habe. Klasse.

Sollte ich unterwegs wirklich mal ein Buch kaufen wollen, kann ich über einen Hotspot eine Verbindung herstellen. Entweder ich suche mir einen freien Hotspot oder ich nutze einfach mein iPhone (vorausgesetzt der Telefonanbieter gestattet dieses) dazu.

Was für Bücher habe ich nun immer dabei?

Zum einen wie schon geschrieben das inoffizielle Handbuch von Matthias Matting. Ebenfalls von Matthias Matting habe ich den Illustrierten Kindle-Kalender 2011/2012 mit Notizfunktion. Weiterhin habe ich zwei Bücher für WordPress, ein Handbuch über Calibre, Scott Kelbys Glorreiche 7, je ein Wörter- und Synonymwörterbuch, Adobe InDesign CS 5, Grafik und Gestaltung von Markus Wäger und natürlich auch etwas seichte Literatur und PDFs.

Was ich noch nicht errwähnt habe, ich habe mir auch gleich eine Hülle mit bestellt. Und zwar die teure mit Licht. Die eingebaute Leuchte bezieht ihren Strom aus dem Kindle-Akku, wobei die Befestigungspunkte als Kontakte dienen. Die Hülle ist nicht jedermanns Geschmack, ich bin allerdings voll davon übezeugt.

Mein Fazit nach 5 Monaten: ich würde den Kindle so wie er ist jederzeit wieder kaufen. Jetzt ist die nächste Generation erschienen, ein Kindle Touch. Ich bin mir nicht sicher ob ich das wirklich möchte, aber wenn ich mal einen in die Finger bekomme werde ich ihn auf jeden Fall mal testen.

 

Übrigens hab ich das Foto zu diesem Artikel mit dem iPhone gemacht und mit dem iPad bearbeitet sowie den Artikel mit Blogsy am iPad erstellt.

 
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