Digitale Fotopraxis HDR-Fotografie

Rheinwerk_HDRTrotz guter Software habe ich bei meinen bisherigen HDR-Experimenten nie wirklich ein gutes Händchen gehabt und somit auch schnell die Lust daran verloren. Jetzt ist im Rheinwerk Verlag ein neues, umfassendes Handbuch zum Thema HDR-Fotografie erschienen und ich habe mir dieses Werk einmal vorgenommen.
Das Buch baut auf mein vorhandenes Programm, Photomatix Pro, auf.

Die Gliederung in diesem Buch ist klar strukturiert. Was ist HDR, wie fotografiert man HDR und wie erzeugt man die HDR-Bilder am Rechner.
Anhand vieler Beispielbilder vermittelt der Autor sehr verständlich die unterschiedlichen Verfahren der HDR-Entwicklung und zeigt die verschiedenen Ergebnisse. Für mich ist dieses Buch ein großer Workshop, bei dem die Lust auf Mitmachen beim lesen geweckt wird.
Auf der beiliegenden DVD befinden sich die Beispielbilder und Projekte des Autors zu dem Buch, Testversionen der im Buch behandelten HDR-Programme für Mac und Windowsrechner, sowie eine Video-Lektion zur Retusche mit Photoshop.

366 Seiten, 4., aktualisierte Auflage 2015, gebunden, in Farbe, mit DVD
ISBN 978-3-8362-3012-4

 

Das Kamerahandbuch Canon EOS 7D Mark II

Rheinwerk_7DMII

Hat man eine neue Kamera erworben steht man oft vor dem Problem, diese richtig bedienen zu können. Sehr oft wird dann das grüne Rechteck, die Automatik, eingestellt und alles wird gut. Bei den meisten Spiegelreflexkameras geht das auch, aber das ist dann kein fotografieren, sondern nur knipsen.

Canon hat nun seine neue EOS 7D Mark II auf den Markt gebracht und diese ist, wie auch schon ihre Vorgänger, eine sehr vielseitig einsetzbare und vor allem einstellbare Kamera. Um alle verfügbaren Ressourcen auch nutzen zu können muss man sich mit der Kamera und ihrer Technik vertraut machen.

Der Rheinwerk Verlag hat jetzt genau für diese Kamera ein Handbuch veröffentlicht, welches keine Wünsche offen lässt.
Im Gegensatz zu der beiliegenden Bedienungsanleitung beschreibt dieses wirklich umfangreiche Handbuch die Kamera vom Aufbau bis zur Handhabung, die verschiedenen Objektive und das passende Zubehör. Anhand vieler Fotos und Beispielbilder lernt der Nutzer seine Kamera im Detail kennen und zu verstehen, das Potential dieser Kamera zu nutzen und am Ende Erfolg mit seinen Fotos und Filmen zu haben.

Für Einsteiger wie für Fortgeschrittene gleichermaßen lehrreich und verständlich geschrieben und mit vielen Tipps für die Praxis gewürzt, ist dieses Handbuch die ideale Ergänzung zu seiner neuen Canon EOS 7D Mark II.
Das Buch ist wie gewohnt in bester Qualität hergestellt und mit einer Größe von 19 x 24 cm gut zu handhaben.

Canon EOS 7D Mark II. Das Kamerahandbuch

Ihre Kamera im Praxiseinsatz, von Holger Haarmeyer, Christian Westphalen

447 Seiten, 2015, gebunden, in Farbe
ISBN 978-3-8362-3520-4

Dieses umfassende Buch lüftet alle Geheimnisse der Canon EOS 7D Mark II und zeigt Ihnen, wie Sie mit diesem fototechnischen Kraftpaket überzeugende Fotos und Filme aufnehmen. Sie erfahren, wie Sie den Autofokus mit 65 AF-Feldern zielsicher steuern und wie Sie das präzise Belichtungssystem optimal einstellen. Zahlreiche Praxistipps, zum Beispiel für die Action-, Makro- und HDR-Fotografie, erleichtern Ihnen den Start.

Alle Funktionen, Programme und Menüs im Detail erklärt
Praxistipps zum Fotografieren und Filmen mit der Canon EOS 7D Mark II
Ratgeber für Objektive, Blitzgeräte und Zubehör

 

Die kreative Fotoschule – Fotografieren lernen mit Markus Wäger

Die kreative FotoschuleDer Rheinwerk Verlag, vormals Galileo Press, ist bekannt für seine guten Fachbücher. Und genau hier gehört das Buch auch hin.

Anfangs erklärt der Autor die Fotografie. Was ist Fotografie und wie ist ihre Wahrnehmung. Ein weiteres Kapitel behandelt die Kamera und das nötige Zubehör. Der Verfasser geht auf die verschiedenen Kameratypen, Sensoren und Objektive ein und erklärt anhand unterschiedlichster Beispielbilder die einzelnen Zusammenhänge und diese, gerade für Einsteiger, sehr verständlich. Auch die verschiedenen fotografischen Einsatzgebiete mit der passenden Ausrüstung werden in diesem Buch sehr gut beschrieben, wobei der Autor keine technischen Fragen offen lässt.

Brennweite, Abstand zum Objekt, Blickwinkel, Fokussierung, Bildschärfe, Belichtung, das sind nur einige der vielzähligen Themen die in diesem Lehrbuch behandelt werden.

In diesem Werk wird nicht nur dem Einsteiger von der Komposition des Bildes über die Aufnahme bis hin zur digitalen Entwicklung alles vermittelt was man wissen muss, auch der Spass und die Experimentierlust an der Fotografie wird gefördert.

Die Verarbeitung des Buches ist wie immer exzellent. Hardcover, Fadenbindung und Lesebändchen zeugen von Qualität und Haltbarkeit.

437 Seiten, 2015, gebunden, in Farbe
ISBN 978-3-8362-3465-8

 

Buchrezension zu Kreativ fotografieren mit Nikon D600 von Markus Wäger

Ich fotografiere zwar mit Canon, bin aber dennoch auch Nikon sehr angetan und habe mir mal dieses Buch zur Hand genommen.Bereits am Anfang wird in einem eigenen Kapitel hinreichend auf die Nikon D600, aber auch auf deren Vor- und Nachteile eingegangen. In den folgenden Kapiteln wird alles mittels Fotografien und Bildern anschaulich und verständlich erklärt. Wie auch schon in anderen Büchern von Markus Wäger, baut der Autor ein Gerüst aus den für die Fotografie wichtigen Grundelementen wie Perspektive, Schärfe, Belichtung und Komposition. Auch auf die Entwicklung der Bilder am Computer und speziell in der Kamera geht der Autor sehr genau ein und widmet auch Blitztechnik ein eigenes Kapitel.
Kreativ fotografieren mit Nikon D600 ist und soll auch kein Kamerahandbuch sein, sondern wie es der Titel schon sagt, ist es ein Leitfaden zur Kreativität mit der D600.
Ich bin sehr begeistert von diesem Buch, nicht nur vom Inhalt sondern auch von der gesamten Aufmachung und der Qualität.
Dieses Buch kann ich jedem wärmstens empfehlen, ich jedoch kenne meine nächste Kamera bereits ganz gut.

 

Buchrezension zu

„Kreativ fotografieren: Digitalfotografie verständlich erklärt“ [Kindle Edition] von Markus Wäger

Dieses Buch ist, um es vorweg zu nehmen, kein Handbuch für eine Kamera. In diesem Buch möchte der Autor dem Leser das Kreative fotografieren, bzw. die Möglichkeiten zur Kreativität beim fotografieren vermitteln. Nach einer kurzen Einführung in die Fotografie erklärt Markus Wäger in vier Schritten, wie man mittels Perspektive, Schärfe, Belichtung und Komposition ein Bild gestalten kann und belegt dies anschaulich durch reichliche Fotos und liebevoll gestaltete Zeichnungen. Deutlich wird in diesem Buch der Unterschied zwischen dem üblichen Knipsen und dem Fotografieren dargestellt und man merkt, der Autor weiß wovon er schreibt. Am Ende des Buches wird das Thema digitale Dunkelkammer behandelt, wobei die Grundlagen von der Entwicklung bis zur Software aufgezeigt werden.
Das Buch überzeugt durch die verständlichen Erklärungen und auf 240 Seiten wird dem Leser anschaulich das Wissen des Autors vermittelt.
Die Kindle Edition hat zudem den Vorteil mittels Links auf die entsprechenden Seiten zu springen und bei bestimmten Begriffen die entsprechende Definition anzuzeigen.

Alles in allem bin ich sehr überzeugt von diesem Werk und kann es uneingeschränkt empfehlen.

 

 

Konrad Duden in Bad Hersfeld

Bedingt durch buecherloewes Leseleidenschaft befasse ich mich seit geraumer Zeit auch mit Büchern, Autoren und Verlagen. Je tiefer man in die Materie vordringt, um so interessanter werden meist die Ergebnisse. Nehmen wir mal die deutsche Rechtschreibung. Viele werden sich fragen was das ist. Schauen wir mal auf die elektronische Kommunikation, auch Social Media genannt.

Was ist das was da geschrieben wird?

Einen Teil des Textes macht der Computer, in welcher Form auch immer, durch eine Rechtschreibkorrektur kaputt. Aber das macht er nicht von selber. Nein, entweder ist der Benutzer einfach nur zu schnell beim absenden der Nachricht und ignoriert die Vorschläge des Schreibgerätes oder er weiß es nicht besser dank der Globalisierung.

Wenn ich mir so manches Buch ansehe und mir schon auf den ersten Seiten Fehler ins Auge fallen, und das gerade bei Fachbüchern, was soll ich dann von diesem Buch halten?

In der heutigen modernen Zeit, wo man alle Möglichkeiten hat seine eigenen Werke alleine und ohne Lektorat zu veröffentlichen, in einer Zeit wo sich eine eigene Sprache entwickelt hat, das Großstadtesperanto, da wird es Zeit, einen Artikel über einen Kämpfer für die deutsche Rechtschreibung zu schreiben.

Es geht dabei, wer es noch nicht weiß, um Konrad Duden. Da ich selber in Bad Hersfeld  wohne und Duden hier lange Zeit gelebt und gewirkt hat und hier begraben liegt, bietet sich ein Artikel über ihn nur an.

 

Konrad Alexander Friedrich Duden

kommt als Zweites Kind von Johann Konrad Duden und Juliane Charlotte Duden am 3. Januar 1829 auf Gut Bossigt bei Wesel am Niederrhein zur Welt.

Er legt 1846 am Gymnasium in Wesel das Abitur ab und beginnt ein Studium in den Geisteswissenschaften Philosophie, klassische Philosophie, Geschichte, deutsche Sprache und Literatur an der Universität in Bonn.

1848 bricht er sein Studium ab und beginnt eine Tätigkeit als Hauslehrer bei der Familie Souchay in Frankfurt am Main.

1854 legt er dann an der Universität Bonn das Staatsexamen ab und tritt im Archigymnasium in Soest als Lehramtskandidat in den staatlichen Schuldienst ein. In diesem Jahr reicht er an der Universität Marburg sein in Lateinischer Sprache abgefasste Dissertation – De Sophoclis Antigona- ein.

Er übernahm eine Stelle als Hauslehrer bei der Familie Gruber in Genua. Während dieser Zeit erhielt er in Abwesenheit seine Promotion zum Doktor der Philosophie.

1858 wird Duden Lehrer am Archigymasium in Soest.

1861 heiratet er Adeline Sophia Jacob und ein Jahr später erblickt sein Sohn Gustav das Licht der Welt.

1869 – 1876 arbeitet Konrad Duden als Direktor am Gymnasium in Schleiz. Er reorganisiert und modernisiert die Schule erfolgreich.

Dort beschäftigt sich Duden mit der deutschen Rechtschreibung.

1872 veröffentlicht er „die deutsche Rechtschreibung“, welche auch als „Schleizer Duden“ genannt wird.

1876 kam Duden nach Hersfeld, wo er bis 1905 das Gymnasium als Direktor leitet.

Während seiner Dienstzeit wird die Schuldisziplin verbessert und das Leistungsniveau angehoben.

1876 nahm er an der 1. Orthographischen Konferenz zu Vereinheitlichung der Rechtschreibung in Berlin teil.

1880 gibt das Bibliographische Institut in Leipzig das „Vollständige Orthographische Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Konrad Duden heraus.

1901 findet die 2. orthographische Konferenz in Berlin statt, an der Duden wieder teilnimmt.

Im gesamten deutschen Sprachraum wird die Rechtschreibung vereinheitlicht.

1905 tritt Duden im 77. Lebensjahr in den Ruhestand und siedelt mit der Familie nach Sonnenberg (Wiesbaden) um.

Im Juli 1911 feiert Duden die Goldene Hochzeit und verstirbt am 1. August.

Er wird auf eigenen Wunsch in Hersfeld beigesetzt.

Herzlich Bedanken möchte ich mich hier für die tolle Unterstützung durch die Mitarbeiter des Duden-Museum in Bad Hersfeld.

 

Dudens Aktivitäten und Wirkungen in Hersfeld beschränkten sich nicht nur auf seine berufliche Tätigkeit als Gymnasialdirektor.

Er nahm auf verschiedene Weise am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben in Hersfeld teil. Er war stets bemüht, mit seinen pädagogischen und sozialen Idealen Einfluß zu nehmen.

Im Geselligkeitsverein, dem „Verein“, war er als schlagfertiger und humorvoller Unterhalter geschätzt.

Er sorgte dafür, daß ältere Schüler dort zu bestimmten geselligen Veranstaltungen zugelassen werden, auch um sie vom verbreiteten Alkoholkonsum abzuhalten.

Rechts befindet sich das Direktorenhaus

1880 gründete Konrad Duden mit seinem Lehrerkollegen Bruno Berlitt den „Verein gegen Armut und Betteln“. Dieser Verein strebte die materielle Unterstützung bedürftiger Mitbürger in Hersfeld an.

In dem ebenfalls auf Dudens Initiative entstandenen und von ihm lange geleiteten „Allgemeine Bildungsverein“ wurde einem großen Kreis, besonders auch Jugendlichen mit Volksschulabschluß, die Möglichkeit zur Fortbildung gegeben. Hier hielt Duden oft selbst Vorträge, welche dann auch in der „Hersfelder Zeitung“ veröffentlicht wurden.

 

Religion und Liebe zum Vaterland waren für Konrad Duden untrennbar miteinander verbunden.

Auch hier engagierte er sich persönlich durch aktive Mitwirkung im Kirchenvorstand, dem er von 1886 bis 1905 als stellvertretender Vorsitzender angehörte.

So hätte ein Klassenzimmer aussehen können

Als weitere Funktion im öffentlichen Leben wurde Duden bereits 1878 als Geschworener an das Kreisgericht in Rotenburg berufen.

Als begabter Redner wußte Duden seine Zuhörer zu fesseln und trat auch häufig in der Öffentlichkeit auf. Seine bei verschiedenen Anlässen gehaltenen Ansprachen trugen neben den sonstigen Aktivitäten sehr zu seiner Bekanntheit und Popularität in ganz Hersfeld bei.

Schon zu Lebzeiten werden Dudens Leistungen und Verdienste in feierlichen Rahmen gedacht.

Die Tafel am ehemaligen Direktorenhaus, in dem heute das Dudenmuseum untergebracht ist

1894 beging man sein 25 jähriges Direktorjubiläum und 1904 den 50. Jahrestag seines Schuldienstes.

Der Eintritt in den Ruhestand 1905 wurde ebenfalls festlich begleitet. Zu diesem Anlaß wurde die „Duden-Stiftung“ ins Leben gerufen, deren Mittel zur Unterstützung bedürftiger Schüler bestimmt waren.

Von staatlicher Seite erhielt er zuletzt den Roten Adler-Orden 3. Klasse mit der Schleife sowie 1902 den Titel des „Geheimen Regierungsrates“.

 

Der Pädagoge und Gymnasialdirektor

Seine Berufspraxis als Lehrer beruhte  auf klaren Anschauungen über die Aufgaben des Gymnasium.

Den Schülern sollte ein fundiertes Wissen vermittelt werden, dieses war aber unbedingt durch eine christlich geprägte sittliche Bildung zu ergänzen.

Nur die so erreichte charakterliche Reife könnte die mißbräuchliche Verwendung des Wissens verhindern.

In solchen Karteikästen sammelte Duden seine Wörter

Dieser umfassende erzieherische Anspruch erforderte von Lehrern und Schülern Disziplin und Opfer. Dem entsprechend hat sich Duden selbst in seinem gesamten Berufsleben verhalten. Durch seine vorbildliche Haltung und durch seine Begabung, den Unterrichtsstoff interessant zu gestalten, gewann er die Achtung und das Vertrauen seiner Schüler.

 

Der Direktor

In der ersten Phase seiner Direktorenzeit am Hersfelder Gymnasium ab 1876 war Duden vor die Aufgabe gestellt, die mangelnde Disziplin der Schüler und das nicht sehr hohe Leistungsniveau zu verbessern.

Dudenfigur vor der Stiftsruine

Ein großes Problem bildeten die nach studentischen Vorbild organisierten Schülerverbindungen, denen vor allem die zahlreichen von außerhalb kommenden älteren Schüler angehörten. Hier war die „Saufwuth“ zum Nachteil der schulischen Leistungen besonders ausgeprägt.

Mit Verboten der Vereinigungen, Strafen bis zu Schulverweisungen, aber auch alternativen Angeboten konnte Konrad Duden die Situation deutlich verbessern.

Auf dieser Grundlage gelang dann auch die Anhebung der Leistungen im Unterricht.

War die Beurteilung des Gymnasiums zu Beginn Dudens Tätigkeit bei einer Revision noch negativ ausgefallen, wurde 1884 „das Gesamtbild der Anstalt recht erfreulich“ eingeschätzt und sein Wirken hervorgehoben:

„An der Spitze steht ein die Interessen der Schüler und der Lehrer mit gleichem Wohlwollen und gleicher Umsicht und Sorgfalt vertretener Direktor von bewährter Einsicht“.

 

Unter Leitung von Konrad Duden entwickelte sich das Gymnasium in Hersfeld zu einer weithin anerkannten schulischen Einrichtung mit stetig steigenden Schülerzahlen. Die Angleichung der städtischen höheren Bürgerschule als Realprogymnasium (1882) und die verschiedenen eingreifenden Schulreformen, mit denen die klassischen Sprachen zugunsten der neuen Sprachen und der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer reduziert werden, konnten ohne Beeinträchtigungen des Schullebens verkraftet werden.

 

Der Wissenschaftler

Bei allen Verdiensten um das Gymnasium und der Stadt Hersfeld liegt seine eigentliche Bedeutung im Bereich der Reformierung der deutschen Rechtschreibung.

Schon in Schleiz war Duden durch erste Veröffentlichungen zu dieser Problematik in Fachkreisen bekannt geworden.

1880 gab Duden die von ihm erarbeitete Publikation „Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ heraus.

Unter diesem Titel erschienen die von ihm noch selbst bearbeiteten sechs Neuauflagen bis 1905.

Ab 1915 wurde der Name „Duden“ als Markenname in den Titel aufgenommen.

Nach dem Erscheinen des ersten „Orthografischen Wörterbuches“ äußerte sich Duden noch mehrfach zu den Problemen der Rechtschreibung und legte Verbesserungsvorschläge vor. Dazu gehörte auch der „Buchdruckerduden“ von 1902, mit dem die Vereinheitlichung der Rechtschreibung in Druckerzeugnissen des deutschsprachigen Raumes erreicht wurde.

Das Grab einen Tag vor seinem 100. Todestag

 

Kindle


Vor knapp 5 Monaten habe ich mir einen Kindle Keyboard WiFi gegönnt.

Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, es aber dann immer wieder vor mir her geschoben. Eigentlich brauche ich dieses Gerät nicht, ich lese nämlich nicht, das heißt im herkömmlichen Sinn lese ich nicht, denn ich lese nur Fachliteratur.

Also habe ich mich Ende letzten Jahres mit dem Kindle mal näher befasst und mich auf der Homepage von Amazon.de umgesehen.

Ich wußte, daß es zwei verschiedene Varianten des Kindle gab und diese nur mit einem englischen Menü. Ich hab nie Englisch gelernt und somit hatte es für mich auch keinen Sinn – so hab ich gedacht.

Im Herbst 2011 kam ein neues Gerät auf den Markt mit deutschen Menü. Prima, dachte ich, sehe ich mir mal an.

Der Kindle 3, also der „alte“ bot für mich eine Tastatur, 4GB Speicher, die Möglichkeit zur Wiedergabe von Audio und eine lange Akkulaufzeit von 2 Monaten, allerdings nur ein englisches Menü. Dieses Gerät gibt es als reines WiFi-Gerät und als 3G-Version.

Die neue Version dagegen hat zwar ein deutsches Menü, aber nur 2GB Speicher, nur einen Monat Akkulaufzeit, keine Tastatur und keine Möglichkeit der Audioausgabe.

99 € für den neuen Kindle waren gegenüber den 119 € bzw. 159 € der beiden anderen Versionen mit zu bedenken, die Größe des Display ist jedoch mit 6 Zoll bei allen Modellen gleich. Der Gewichtsunterschied liegt bei maximal 77 g.

Ich habe lange überlegt ob ich 3G benötige. Da ich in Deutschland aber nicht die Möglichkeit habe über das sogenannte Whispernet im Internet zu surfen sondern nur bei Amazon einzukaufen, habe ich es nicht weiter in Erwägung gezogen.

Also ich habe mich für das Kindle Keyboard WiFi entschieden. Mehr Speicher, mehr Akkulaufzeit, mehrere Möglichkeiten mit Audio. Und das englische Menü ist gar nicht so schlimm, die meisten Begriffe sind doch bekannt und schon irgendwie eingedeutscht.

Als erstes habe ich mir „Das inoffizielle Handbuch“ von Matthias Matting gekauft. Ein Klick und schon ist es da, das Buch. Allerdings hatte ich den Kindle zu der Zeit noch nicht. Kein Problem, die Kindle App. für das iPad kann ich nur empfehlen. In diesem Buch habe ich viel Wissenswertes über den Kindle und dessen Benutzung erfahren. So zB. auch, daß ich ein vorhandenes PDF über meine Kindle Mail auf mein Gerät schicken kann. Eine Kindle Mail-Adresse bekomme ich mit meinem Kindle. Was noch besser ist – ich kann mir diese PDF von Amazon als eBook konvertieren lassen, so daß ich nicht, wie es bei PDF üblich ist, über die Lupenfunktion einen Ausschnitt des PDF ansehe, sondern ein richtiges eBook habe. Klasse.

Sollte ich unterwegs wirklich mal ein Buch kaufen wollen, kann ich über einen Hotspot eine Verbindung herstellen. Entweder ich suche mir einen freien Hotspot oder ich nutze einfach mein iPhone (vorausgesetzt der Telefonanbieter gestattet dieses) dazu.

Was für Bücher habe ich nun immer dabei?

Zum einen wie schon geschrieben das inoffizielle Handbuch von Matthias Matting. Ebenfalls von Matthias Matting habe ich den Illustrierten Kindle-Kalender 2011/2012 mit Notizfunktion. Weiterhin habe ich zwei Bücher für WordPress, ein Handbuch über Calibre, Scott Kelbys Glorreiche 7, je ein Wörter- und Synonymwörterbuch, Adobe InDesign CS 5, Grafik und Gestaltung von Markus Wäger und natürlich auch etwas seichte Literatur und PDFs.

Was ich noch nicht errwähnt habe, ich habe mir auch gleich eine Hülle mit bestellt. Und zwar die teure mit Licht. Die eingebaute Leuchte bezieht ihren Strom aus dem Kindle-Akku, wobei die Befestigungspunkte als Kontakte dienen. Die Hülle ist nicht jedermanns Geschmack, ich bin allerdings voll davon übezeugt.

Mein Fazit nach 5 Monaten: ich würde den Kindle so wie er ist jederzeit wieder kaufen. Jetzt ist die nächste Generation erschienen, ein Kindle Touch. Ich bin mir nicht sicher ob ich das wirklich möchte, aber wenn ich mal einen in die Finger bekomme werde ich ihn auf jeden Fall mal testen.

 

Übrigens hab ich das Foto zu diesem Artikel mit dem iPhone gemacht und mit dem iPad bearbeitet sowie den Artikel mit Blogsy am iPad erstellt.

 
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